Orden ohne Werke und Werke ohne Orden

Der aktuellen Film des Medienbüros geht jener Situation nach, in der sich die meisten Ordensgemeinschaften befinden und frägt sich, wie die Visionen der Ordensaufträge auch wirtschaftlich weiterleben können. "Wir sind noch die Eigentümer aber der Tisch gehört nicht mehr mir, der gehört noch der GmbH- zum Beispiel" beschreibt Sr. Pauline Thorer, Generaloberin der Barmhzerigen Schwestern in Innsbruck die aktuelle Situation in der sich ihre und viele andere Gemeinschaften befinden. 

 

Ein Film über das Loslassen und Akzeptieren und vom Suchen und Finden dessen, was Orden und ihre Werke ausmacht (c) magdalena schauer

 „Ein Leben der Orden ohne Ordenswerke“ ist die eigentliche und besondere Herausforderung für die Gemeinschaften, weil damit Ordensleute ein Stück „Sinn und sinnvolle Tätigkeit“ verlieren, dem und der sie in ihrer Geschichte immer nachgegangen sind. Im Video „Wirtschaften im Ordenscharisma“ wird anhand der Marienschwestern und ihrem Kurhaus in Bad Kreuzen, der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck und ihren verschiedensten Werken und der Prämonstratenser in Wilten der Frage nachgegangen, wie aus der „tragenden Wurzel und einer synaptischen Vision der Ordensauftrag weitergehen kann und wird“. Das Video zeigt die Suchbewegungen. Es geht darum, den Puls der Zeit zu entdecken, das Loslassen zu wagen und Veränderungen anzugehen.

 [mschauer]