Elisabethinen und Barmherzige Brüder gestalten Spitalskooperation Ordenskrankenhaus Graz-Mitte

Unter dem Leitwort „Rezepte für die Region“ konnten die Elisabethinen am 24. Jänner 2019 zahlreiche Gäste bei der Jahresauftaktveranstaltung im Festsaal des Klosters begrüßen. Dabei versicherte der Orden, der seit 1690 in der Gesundheitsversorgung engagiert ist, sich auch in Zukunft der Verantwortung für die Menschen in der Region bewusst zu sein und sich „aktuellen Veränderungen aktiv und zupackend zu stellen“. Ein wichtiger Schritt zur Spitalskooperation sei die Inbetriebnahme der Station für Akutgeriatrie und Remobilisation im kommenden April.

20190131 Elisabethinen Rezept fuer Regionen 4 700

Dir. Beiglböck, Dir. Lagger, Dir. Fartek, Prof. Tscheliessnigg, Mutter Consolata Maderbacher, Obmann Harb, GR Potzinger, Dir. Geyer. Foto: KHE/Neuhold

Generaloberin Mutter Bonaventura Holzmann betonte in ihrem Grußwort, das von Mutter Consolata Maderbacher verlesen wurde, die auf dem seit 1690 in Graz bestehenden Engagement der Elisabethinen aufbauende verantwortungsvolle Mitwirkung an einer zukunftsfitten Gesundheitsversorgung in der Steiermark: „Diese Verantwortung für die Menschen in unserer Region führt uns besonders auch heute dazu, uns aktuellen Veränderungen aktiv und zupackend zu stellen. Gemeinsam mit den Barmherzigen Brüdern gestalten wir daher die Spitalskooperation Ordenskrankenhaus Graz-Mitte. Mit der Inbetriebnahme der Station für Akutgeriatrie und Remobilisation im kommenden April und der auch damit verbundenen Sorge für ein gelingendes Leben besonders im Alter gehen wir einen wichtigen Schritt zum Ordenskrankenhaus Graz-Mitte. Wir bauen damit – im wahrsten Sinn des Wortes – an einem besonderen Ort weiter, um auch die nächsten 330 Jahre den uns anvertrauten Menschen möglichst gut helfen zu können.“

In seiner darauffolgenden Keynote ging Ing. Josef Harb, Obmann der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse, auf Perspektiven und Herausforderungen für die Zukunft der Gesundheitsversorgung ein. Er bezog sich dabei besonders auch auf Fragen der bestmöglichen regionalen Versorgung, der gemeinwohlorientierten sozialen Verantwortung und der Stärkung der Gesundheitskompetenz.
Prof. Peter Klimek, Research Assistent an der Section for Science of Complex Systems der Medizinischen Universität Wien, ging in seinem Impulsreferat im vollbesetzten Festsaal auf Chancen und Parameter von „Big Data“ und der Analyse komplexer Netzwerke zumal für die medizinische Forschung und für das Gesundheitssystem ein.

20190131 Elisabethinen Rezpet fuer Regionen 89 700

Der Ärztliche Direktor Dr. Geyer bei seiner Präsentation. Foto: KHE/Neuhold

Ein wesentliches Element waren darüber hinaus die Informationen und Präsentationen des Ärztlichen Direktors Dr. Gerald Geyer, MBA, und der Primarärzt/innen über Profil und Schwerpunkte im Krankenhaus der Elisabethinen. Im Fokus standen dabei das aktuelle profilierte Leistungsangebot und grundlegende Parameter im Zugehen auf das Ordenskrankenhaus Graz-Mitte.

Musikalisch umrahmt wurde die Jahresauftaktveranstaltung, die kulinarisch besonders auch mit der Klostersuppe der Elisabethinen vom Restaurant „Der Steirer“ gewürzt wurde, von der neugegründeten Grazer A-cappella-Gruppe „Capp&Ella“.

[hwinkler]