Junger Orthopäde am Ordensklinikum Linz mit Paracelsus Wissenschaftspreis in Gold ausgezeichnet

Mit erst 32 Jahren nennt der Orthopäde Dr. Reinhold Ortmaier vom Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern bereits den Wissenschaftspreis der Paracelsus-Universität Salzburg in Gold sein Eigen. Ergänzend zu seinen umfangreichen Forschungen und intensiver OP-Tätigkeit habilitierte sich der junge Facharzt heuer parallel auch noch zum Privatdozenten.

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Priv.-Doz. Dr. Reinhold Ortmaier ist Spezialist für komplexe Eingriffe im Schulterbereich, über die er auch regelmäßig publiziert. Foto: © Ordensklinikum / Herbe

Priv.-Doz. Dr. Reinhold Ortmaier ist Facharzt für Orthopädie, Traumatologie und Unfallchi-rurgie mit Spezialgebiet Schulterchirurgie und Endoprothetik. Neben anspruchsvollen, kom-plexen Eingriffen im Schulterbereich implantiert er jährlich mindestens 50 Hüft- und Knieendoprothesen in der Orthopädie des Ordensklinikums Linz, der  größten und ältesten orthopädischen Abteilung Oberösterreichs mit eigenem Endoprothetik-Zentrum. Dort wurde bereits 1963 die erste Hüftprothese im Land eingesetzt. Die langjährige Erfahrung und hohe Fallzahlen in einem der wichtigsten orthopädischen Expertenzentren Österreichs bieten für den jungen Wissenschaftler ein ideales Forschungsumfeld. „Das Team ist sehr konstruktiv und hilfsbereit, ich arbeite gerne hier und finde für meine wissenschaftliche Arbeit volle Un-terstützung. Die hohe fachliche Kompetenz der Abteilung und die gute Infrastruktur sind ein motivierendes Umfeld“, lobt Reinhold Ortmaier.
Der Salzburger pendelt seit Ende 2016 ins Ordensklinikum und nutzt das Zugfahren zum Schreiben und zur Vortragsvorbereitung.  Er  hat bereits zahlreiche Forschungsarbeiten mit Fokus Schulterchirurgie und Hüftendoprothetik veröffentlicht. Für seine wissenschaftlichen Arbeit 2017 erhielt er nun den Paracelsus-Wissenschaftspreis in Gold - insgesamt schon den vierten(!) Wissenschaftspreis in seiner Arztlaufbahn. Und noch einen Karrierehöhepunkt brachte 2018: die Habilitation zum Privatdozenten.
Neben beruflichen und akademischen Erfolgen ist dem jungen Vater aber vor allem Zeit für die Familie und besonders für seinen 15 Monate alten Sohn sehr wichtig. Nach zwei Monaten Vaterkarenz steht er jetzt wieder im OP, doch auch diese Erfahrung möchte er, wie er sagt, „auf keinen Fall missen“.