Brustgesundheitszentrum im St. Josef Krankenhaus Wien erfolgreich zertifiziert

Bild 1 7169 copyr Dieter Steinbach 120Die Behandlung von Brustkrebs erfordert ein hohes Maß an Spezialwissen und Erfahrung. Geboten wird dies in interdisziplinären Einrichtungen wie dem Brustgesundheitszentrum (BGZ) im St. Josef Krankenhaus Wien. Die hohe medizinische Qualität des Zentrums wurde vor kurzem durch die erfolgreiche Zertifizierung nach Doc-Cert bestätigt.

Mit ca. 5.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs in Österreich die häufigste Krebserkrankung der Frau. „Studien zeigen, dass die Behandlung in spezialisierten Brustzentren für die Betroffenen oft einen entscheidenden Vorteil bringt“, berichtet Dr. Ulrich Schmidbauer, Leiter des Brustgesundheitszentrums (BGZ) und Ärztlicher Direktor im St. Josef Krankenhaus Wien. Dort arbeiten die Brustkrebs-Spezialisten vieler Fachrichtungen eng zusammen und bieten den Patientinnen eine umfassende Betreuung aus einer Hand, von der Diagnose über die Behandlung bis zur Rekonstruktion.

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Von der Diagnose über die Behandlung bis zur Rekonstruktion: Das Brustgesundheits-zentrum (BGZ) im
St. Josef Krankenhaus Wien bietet eine umfassende Betreuung.

Zertifizierung belegt Qualität

„Die hohe Qualität unserer Arbeit wurde vor kurzem auch im Rahmen der Zertifizierung nach Doc-Cert bestätigt“, freut sich Schmidbauer. Im Rahmen eines zweitägigen Audits wurde der gesamte Behandlungspfad, den eine Brustkrebspatientin durchläuft, die interdisziplinäre Zusammenarbeit der medizinischen Abteilungen und die Expertise der Mitarbeitenden von einer unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft überprüft. Dabei wurde dem Brustgesundheitszentrum im St. Josef Krankenhaus Wien ein sehr hohes Maß an Qualität bei der Versorgung und der Sicherheit der Patientinnen bescheinigt. „Besonders hervorgehoben haben die Auditoren, dass die Vertreterinnen und Vertreter aller Berufsgruppen, die an der Behandlung von Brustkrebs-patientinnen beteiligt sind, sehr gut eingespielt sind. Davon können die betroffenen Frauen nur profitieren.“ Bestätigt wurde mit der Zertifizierung auch ein hohes Maß an Erfahrung im Bereich Brustkrebs: „Mit rund 150 erstdiagnostizierten Mammakarzinomen pro Jahr liegen wir klar über der für ein Brustkrebszentrum geforderten Mindestanzahl von 100“, so Schmidbauer. Zusätzlich zur Erstzertifizierung ist auch in den Folgejahren eine Überprüfung der Qualitätskriterien vorgesehen. 

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Umfassende und persönliche Betreuung hat im St. Josef Krankenhaus einen hohen Stellenwert. Dr. Ulrich Schmidbauer, Leiter des Brustgesundheitszentrums und Ärztlicher Direktor im St. Josef Krankenhaus im Gespräch mit einer Patientin.

Interdisziplinarität als Kernstück  

Entscheidend für eine gute Betreuung der Patientinnen ist im St. Josef Krankenhaus die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit. Im Rahmen des sogenannten „Mammaboards“ arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Chirurgie, Radiologie, Onkologie, Pathologie, Strahlentherapie und Plastische Chirurgie, aber auch von Pflege und Psychologie eng zusammen. Ein Großteil der Leistungen, von der Diagnose über die operative Entfernung des Tumors und die Chemotherapie bis hin zur plastischen Rekonstruktion der Brust, kann direkt im St. Josef Krankenhaus erfolgen. Für den Bereich Strahlentherapie und Pathologie unterhält das Brustgesundheitszentrum (BGZ) gut funktionierende Kooperationen mit externen Partnern. Komplementäre Angebote wie z.B. der Einsatz spezieller Kühlhauben zur Reduktion des mit einer Chemotherapie verbundenen Haarausfalls oder ein speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Krebserkrankung abgestimmtes Kursprogramm runden das Angebot ab.

Das Brustgesundheitszentrum im St. Josef Krankenhaus Wien wurde 2008 als häuserübergreifende Einrichtung der Vinzenz Gruppe etabliert. Damit ist es ein frühes Beispiel für den von der Vinzenz Gruppe eingeschlagenen Weg der Spezialisierung und der Bündelung von Kompetenzen in den fünf Krankenhäusern in Wien.

Fotocredit: St. Josef Krankenhaus Wien / Dieter Steinbach