Diagnose Krebs

2016 11 03 klinikum wels 120Die Diagnose einer Krebserkrankung schockiert und macht Angst. Sie zieht „den Boden unter den Füßen weg“, verunsichert und erschüttert den Glauben an die eigene Gesundheit. Krebs löst Lebenskrisen aus. Umso wichtiger ist es, dass Patienten im Rahmen ihrer Therapie auch psychologische Hilfestellung bekommen.

 

Die Psychoonkologie am Klinikum Wels-Grieskirchen leistet einen wertvollen Beitrag im Sinne einer umfassenden Betreuung der Patienten. Sie hilft psychologisch-psychotherapeutisch unterstützend, Krisen zu bewältigen. „Tumorerkrankungen und ihre Behandlung wirken sich auf die Lebensqualität der Patienten vor allem in drei Bereichen aus", erklärt Allgemeinmedizinerin und Spezialistin für Psychoonkologie Claudia Muhr. „Einerseits im biologischen, körperlichen Bereich, zum Beispiel durch Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung, im psychologischen, seelischen Bereich, zum Beispiel durch Ängste, Unsicherheiten, persönliche Konflikte in Partnerschaft und Familie und schließlich im sozialen Bereich, also in Beruf, Freundeskreis und Lebenswelt."

 

So sind alle Lebensbereiche eines Menschen durch die Diagnose der Erkrankung belastet. „Die Psychoonkologie kann entlasten, indem sie den Patienten unterstützt, die Tatsache der Erkrankung unter Einbeziehung all dieser Ebenen zu akzeptieren und den Umgang mit der neuen Lebenssituation zu erlernen", bekräftigt auch Psychologin Barbara Mitter. „Dies geschieht zum Beispiel in Einzel-, Paar- oder Familiengesprächen, aber auch über körperorientierte Therapien, wie zum Beispiel Entspannung und Körperwahrnehmung." Psychosoziale Beratung und Vernetzung zu spezialisierten Einrichtungen innerhalb und außerhalb des klinischen Settings können ebenso Unterstützung bieten wie das Angebot 2 einer therapeutischen Gruppe für Frauen nach der Diagnose einer gynäkologischen Krebserkrankung.

 

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Gemeinsam gegen Krebs

Im Klinikum Wels-Grieskirchen arbeiten Spezialisten aus allen betroffenen Fachbereichen eng mit den Teams von Pflege, Psychoonkologie und Sozialarbeit zusammen, um gemeinsam Therapiepläne festzulegen und so die bestmögliche Behandlung und Betreuung für die Patienten sicherzustellen. Jeder Patient wird im interdisziplinären Tumorboard besprochen. Im Anschluss erstellt ein Expertenteam unter Einbeziehung aller Disziplinen einen maßgeschneiderten Therapieplan.

 

Tipp: Informieren Sie sich rund um das Thema Krebs persönlich beim Klinikum Wissensforum | Fokus: Krebs am 11. November 2016, 16:00 Uhr, Klinikum-Standort Wels. www.klinikum-wegr.at

 

Das Klinikum Wels‐Grieskirchen – www.klinikum‐wegr.at

Als größtes Ordensspital Österreichs ist das Klinikum Wels‐Grieskirchen eine Institution der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz und der Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Mit rund 30 medizinischen Abteilungen, 1.227 Betten und rund 3.600 Mitarbeitern ist das Klinikum ein bedeutender Anbieter umfassender medizinischer Versorgung in Oberösterreich. Aufgrund seiner zahlreichen Schwerpunkte und Kompetenzzentren bündelt das Klinikum fachübergreifendes Know‐how und ermöglicht interdisziplinäre Diagnosen und Behandlungen zum Wohle der Patienten.

 

Pressekontakt Klinikum Wels‐Grieskirchen
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