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Beten

Schalk

"Ich bin am Ende meines Nachdenkens über das Beten und habe nun den Eindruck, ich stehe am Anfang. Ich hatte gedacht, ich wisse, was Beten sei – nun weiß ich es doch nicht. Ich ahne nur, was wirkliches Beten sein kann“, schreibt der Autor im Nachwort zu seinem Buch mit dem schlichten Titel „Beten“. „Beziehung zum ganz Anderen“, Unergründlichen ist das Gebet und deshalb ist auch das Sprechen vom Gebet immer ein Wagnis und bleibt eine Ahnung.

Der Redemptorist P. Hans Schalk schreibt über das Beten aus seiner Erfahrung der geistlichen Begleitung von Menschen, deren Leben durch das Gebet Gestalt und Kraft gewinnt für den Alltag. In seinem Buch greift er nicht nur auf eigene Gebetserfahrungen zurück, sondern lässt Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten zu Wort kommen: einen Benediktinermönch, einen Pfarrer, einen Mitarbeiter einer Obdachloseninitiative, eine Mutter, einen Jugendlichen, eine Studentin und den Leiter einer Fokolar-Gemeinschaft. Wie facettenreich das Beten gestaltet werden kann, führt P. Schalk zum Schluss an – ausgehend von Alfons von Liguori, dem Ordensgründer der Redemptoristen. 

Beten. Beziehung zum ganz Anderen. Band 7 der Reihe „Spiritualität und Seelsorge". Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2014.

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