Das Glück kommt zu denen die lachen - Ordenstag Linz 2019

170 Ordensleute und Mitglieder der Säkularinstitute der Diözese Linz machten auch heuer wieder einen gemeinsamen Ausflug, der dieses Mal nach Stift Schlägl führte. Eucharistiefeier, Stiftsführung, Mußezeit im Arkadenhof und Lustwandeln durch die Landesgartenschau "Bio Garten Eden"- für jede TeilnehmerIn war ein Highlight dabei. Das man sich in der Gruppe fotoaffin zeigt und auch die Gestalter der Gartenschau schon an Dokumentationsmöglichkeiten dachten, zeigt sich am Fotomotiv zum Kreislauf der Natur mit dem Hinweis, dass das Glück zu jenen kommt die lachen: Es stimmt wohl - denn das Lachen und die Freude waren Begleiter an diesem Tag. 

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Sprichwörtlich mitten im Herbstreigen: Ordensfrauen am Ordenstag Linz 2019 im Bio Garten Eden (c) Sr. Anna Pointinger

Am 28. September startete der heurige Ordenstag im Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl, das gerade sein 800-Jahr Jubiläumsjahr feierte. Um 10 Uhr feierten die BesucherInnen eine Eucharistiefeier mit Abt Lukas Dikany in der Stiftskirche, anschließend gab Herr Petrus einen kurzen Einblick in die 800jährige Stiftsgeschichte, dem sich eine Führung durch das Stift in Gruppen anschloss. Um 12.00 Uhr war Mittagessen im Arkadenhof und Zeit für den Besuch der Landesgartenschau „Bio Garten Eden“, die sich an diesem Tag natürlicher Bewässerung durch Regen erfreute, wie die Fotos bezeugen. Um 15.30 Uhr schloss der Tag mit der gemeinsamen Vesper in der Stiftskirche.

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  Abt Lukas führte in seiner Predigt gedanklich in drei wichtige spirituelle Gärten: Den Garten der Berufung, der Ruhe und der Arbeit.

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Sr. Anna Pointinger fasst diese Gedanken rückblickend zusammen:
"Der Garten der Berufung: bzw. der Garten der ersten Liebe, wo wir Gottes Stimme in unserem Herzen vernahmen, wo der Wunsch wuchs ihm nachzufolgen, wo wir Gottes Zuwendung und Nachgehen erfahren haben. Wir befinden uns ein ganzes Leben lang in diesem Garten, denn Berufung ist nie abgeschlossen.

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Der Garten der Ruhe: Ein Garten schenkt Ruhe, Gelassenheit, Freude, regt an zum Staunen, zum Schauen - in einem Garten werden wir kontemplativ. Papst Franziskus fragte einmal: „Versteht die Kirche noch, langsam zu sein?!“

 

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Der Garten der Arbeit: Unsere Berufung will gepflegt, genährt und gehegt werden. Damit ist gemeint, immer von neuem in die Freundschaft mit Jesus einzutreten, damit wir Frucht bringen. Aus der Mühe wächst die Freude. Auf den Erntekorb der Früchte des Hl. Geistes schauen, sich freuen an dem, was gewachsen, gereift und veredelt worden ist.

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[mschauer]