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Die Kleinen Schwestern Jesu laden zum Gedenken an Charles de Foucauld

2016 11 28 Charles de Foucauld Porträt 120Am 1. Dezember 2016 wird der 100. Todestag des Einsiedlers, Tuareg-Experten und Ordens-Vordenkers Charles de Foucauld begangen. Die Kleinen Schwestern Jesu von Charles de Foucauld laden in Linz und Wien zur Anbetungsstunde ein.

Die Kleinen Schwestern Jesu, die im Geist Charles de Foucaulds in kleinen Wohngemeinschaften in durchschnittlichen Wohngegenden leben und einem einfachen Beruf nachgehen – diese Ordensfrauen erinnern am 1. Dezember an den, der ihre Gemeinschaft inspiriert hat, Charles de Foucauld.

Freund der Menschen und Religionen

Foucald verbrachte ein wechselvolles Leben, wurde vom Katholiken zum Atheisten und wieder umgekehrt. Er beschäftigte sich intensiv mit dem Judentum und dem Islam, zog als Neupriester mit 43 Jahren nach Algerien, vermittelte dort später zwischen dem islamischen Nomadenvolk der Tuareg und der französischen Besatzungsmacht. Als Einsiedler lebte er in der Sahara, in guter Verbindung zu den Tuareg. Am 1. Dezember 1916, während des Ersten Weltkriegs, der auch die Sahara nicht verschonte, wurde seine Einsiedelei von plündernden Tuareg und aufständischen Senussi besetzt. Foucauld sollte verschleppt werden, um zu verhindern, dass er militärisch wertvolle Information an die französische Armee weitergab. Als in einiger Entfernung Reiter auftauchen, die für Méharisten (arabische Söldner in französischen Diensten) gehalten wurden, geriet einer der Bewacher in Panik und erschoss den Gefangenen.

Geistliche Familie

Seine Idee von Mönchen, die ohne Kloster leben, setzte sich erst nach seinem Tod durch. In der internationalen geistlichen Familie  Charles de Foucaulds wirken heute weltweit etwa 13.000 Mitglieder, die in 20 Instituten des geweihten Lebens in allen Kontinenten versammelt sind.

In memoriam Charles de Foucauld

Die Kleinen Schwestern Jesu laden zum Gedenken in ihre Hauskapelle in Linz, Planckstraße 22: Am 1. Dezember wird ab 15 Uhr die Möglichkeit der stillen Anbetung bis 17.30 sein. Von 18.30 bis 19.30 gestalten sie eine gemeinsame Anbetungsstunde, um diese Uhrzeit ist Charles de Foucauld, der auf Deutsch auch Bruder Karl genannt wird, vor 100 Jahren ermordet worden. Nach dem Gedenken gibt es eine Agape. Die Kleinen Schwestern und einige aus ihrem Freundeskreis haben bereits seit 24. Oktober als Vorbereitung auf den 100. Todestag von Bruder Karl Exerzitien im Alltag nach dem Büchlein „Sehnsuchtswege – an seiner Hand. Betend unterwegs mit Charles de Foucauld“ gemacht.

Die Gemeinschaft in Wien lädt am 1. Dezember 2016 zur stillen Anbetung in ihre Kapelle am Antonsplatz 22/17c im 10. Bezirk. Zwischen 15 und 18 Uhr erinnern sie an das Leben und Wirken des Visionärs und Mystikers Bruder Karl.

[ms]

 

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