6.200 Kinder und Jugendliche werden in Wien von der KKTH betreut

IMG 5141 120 herlAnlässlich des MitarbeiterInnen-Treffens der Vereinigung Katholischer Kindertagesheime in Wien (KKTH) am 20. April 2017 wurden die aktuellen Zahlen erhoben. „Persönlichkeitsentwicklung“ stand im Kardinal König Haus bei den mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt. Der Religionspädagoge und Psychotherapeut Dr. Kurt Finger spürt in seinem Fachvortrag dem „gelingenden Leben“ und der „lebensförderlichen Religiosität“ nach.

 Wenn von KKTH die Rede ist, dann ist der seit 2009 bestehende Zusammenschluss der 21 Ordensgemeinschaften und Ordensschulvereine in Wien gemeint. In den 30 Kindergarten- und 24 Hortstandorten werden in 120 Kindergartengruppen und 165 Hortgruppen insgesamt rund 6.200 Kinder und Jugendliche betreut. Sr. Petronilla Herl vom Vorstand der Vereinigung Katholischer Kindertagesheime ist die Vielfalt, die Vernetzung und die Fortbildung wichtig: „Für mich ist die KKTH ein Zeichen, dass Vielfalt als Reichtum erfahren und in Einheit gelebt werden kann. Durch die regelmäßigen Treffen der Erhalter, Leiterinnen und Leiter, durch gute Aus- und Weiterbildungsangebote, durch gemeinsames Feiern stärken wir die Identifikation. Es geht uns um die Qualität in den einzelnen Betrieben, eine bessere Vernetzung und gegenseitige Unterstützung.“ Gerade eine spirituelle Bildung liegt der Vorsitzenden am Herzen: „Das Bewusstsein, dass wir aus einer gemeinsamen Quelle schöpfen und ein gemeinsames Ziel haben, eint und stärkt uns.“

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Sr. Petronilla Herl begrüßt im vollen Rahner-Saal die TeilnehmerInnen beim MitarbeiterInnen-Treffen

Lebensförderliche Begegnungen und Rituale

Prof. Kurt Finger geht der Ursehnsucht des Menschen nach, „ein erfülltes Leben zu führen“. Der Mensch sucht Glück, Erfolg und erlebt immer wieder ein Beschenkt-Sein. Gerade die Arbeit im Bildungsbereich sieht er darin, „Impulse für eine zukünftige Gestaltung des eigenen Lebens zu setzen, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Es geht nicht um einen „religiösen Zuckerguss“, sondern um die Bewährung der Religiosität „im konkreten Alltag als lebensförderliche Impulse“. Das braucht von den Pädagoginnen und Pädagogen die Haltung, dass sie das Gesicht Gottes für die Menschen sind. Finger sieht den Anspruch darin: Wenn du jemand religiös erziehen willst, dann lass ihn einige Zeit bei dir wohnen. „TagespädagogInnen verbringen einen Gutteil des Tages mit den Kindern unter einem Dach und gestalten als Verhaltensmodelle den Raum für nüchterne, bodenständige, religiöse Erfahrungen.“ Gerade das Staunen ist in der heutigen Zeit von enormer Bedeutung. 

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vlnr: Christa Bruns (KKTH Servicestelle), Prof. Kurt Finger, Sr. Petronilla Herl (Vorsitzende) 

Das MitarbeiterInnen-Treffen wurde in einem eucharistischen Gottesdienst zusammen mit dem Generalsekretär der Männerorden P. Franz Helm „zusammengefasst“. Das gemeinsame Singen wurde dabei als tiefes emotionales Verbundensein erlebt.

KKTH - Vereinigung Katholischer Kindertagesheime  

[fk]

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